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Shooting Star der Hornszene: Saar Berger komplettiert das Dozententeam der Schwarzwälder Horntagen

Saar Berger ist für das Motto der Schwarzwälder Horntage 2020 wie gemacht. Er ist – in Peter Arnold Worten - gleichsam „born for horn“. Für den israelischen Hornisten hat das Horn eine existenzielle Funktion. „Es gehört gewissermaßen zu meinem Körper“, sagt er im sonic-Interview. „Man muss nicht nur mit Klangfarben, sondern auch mit seiner Stimme und Persönlichkeit und vor allem mit Luft arbeiten, das ist ein ganzes System von Ventilation.“ Ventilation – für Saar Berger ist das genau das richtige Stichwort. Immerhin bedeutet sein Vorname im Hebräischen „starker Wind“. Nomen est omen – dass Saar Berger sich für das Horn entschied, ein Instrument, für das wahrhaftig viel Luft benötigt wird – ist also kein Zufall, es wurde ihm von seinen Eltern in die Wiege gelegt. Mehr noch es war seine Rettung. Trug es doch entscheidend dazu bei, sein Asthma zu therapieren, seine Lunge zu retten und seine mentale Kraft zu stärken. „Das Horn ist eine Herausforderung, denn das Instrument braucht immer mentale Kraft, Konzentration und man muss lernen, es gut zu bedienen und zu verstehen“, betont Saar Berger. „Eines der Geheimnisse des Horns ist wahrscheinlich, dass man eine körperliche Sprache sowie lange Zeit und dauernde Praxis braucht, um es perfekt zu spielen. Dann macht es Spaß.“ Dass Saar Berger inzwischen alle Geheimnisse des Instruments kennt und beherrscht – davon spricht sein Werdegang Bände. Sein Studium begann er an der Rubin-Musikakademie in Tel-Aviv und konnte es dank von Stipendien in Berlin und Frankfurt fortführen und mit Diplom und Konzertexamen abschließen. Anschließend war er Hornist in verschiedenen Orchestern, darunter der Israeli Opera Tel Aviv, dem Israeli Symphony Orchestra, dem West Eastern Divan Orchestra unter Daniel Barenboim, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin (DSO), der Kammerphilharmonie Potsdam, der Kammerphilharmonie Bremen, dem Münchener Kammerorchester, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem hr-Symphonieorchester und dem Orchestra Sinfonica Pamplona in Spanien. Seit 2007 gehört Saar Berger dem Ensemble Modern an. Nicht erst seitdem kooperiert eng mit vielen jungen und international etablierten Komponisten. Bis heute konnte er die bereits umfassende Horn-Literatur immens bereichern, indem er als Solist viele Weltpremieren von Konzerten und Solostücken ausführte. 2014 veröffentlichte er unter dem Ensemble Modern Media Label das Album "Travelling Pieces", ein Solo-Porträt mit 17 neuen Uraufführungen für Horn. Eine große Flexibilität ist dem Hornisten dennoch sehr wichtig. „Man muss sich sowohl auf Barockmusik und das Klassikrepertoire als auch auf zeitgenössische Musik einstellen können“, lautet sein Credo. „Und das alles hat wieder mit dem Körper, mit Luftbewegung und der Stimme zu tun, um die richtigen Klangfarben und Spielcharaktere zu finden“. Beste Voraussetzungen für neue Herausforderungen und Aufgaben also: Denn seit September ist der 39-jährige Hornist Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen und im Juni 2020 kommt der Shooting Star der Hornwelt erstmals als Dozent zu den Schwarzwälder Horntagen. http://bit.ly/hornissimo2020


Mit Fergus McWilliam kommt einer der größten Hornisten zu hornissimo 2020

Fergus McWilliam hat den beneidenswerten Ruf, einer der größten Hornisten zu sein. Und das ist sicherlich mehr als er sich als kleiner Junge erträumte, als er nach seinem ersten Symphoniekonzert beim Edinburgh Festival entschied Hornist zu werden. Mit jahrzehntelangen Auftritten und unzäh-ligen Aufnahmen als Mitglied einiger der weltweit erfolgreichsten Orchester und Ensembles hat er sich diesen Ruf aber redlich verdient. Nach Stationen in Toronto, London und Detroit kam McWilli-am 1982 nach Deutschland, zunächst zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, und arbeitete ab 1985 als Mitglied der Berliner Philharmoniker mit allen namhaften Dirigenten dieser Zeit zusammen, darunter Herbert von Karajan, Claudio Abbado, Sir Simon Rattle, Leonard Bern-stein, Carlos Kleiber, Sergiu Celibidache, Seiji Ozawa, Riccardo Muti, Pierre Boulez, Nikolaus Harnon-court, James Levine und Daniel Barenboim. Als Solist und mit Kammermusikensembles konzertiert er regelmäßig in ganz Europa, in Fernost, Nord- und Südamerika und ist zudem ein hoch geschätz-ter und gefragter Lehrer. Seine über viele Jahre hinweg gesammelten Erfahrungen aus der Praxis als erfolgreicher Musiker, Hornist und Lehrer reflektiert er nicht nur in seinem 2012 erschienen, geistreichen und herausfordernden Buch „Wie Du ins Horn bläst…!“. Vielmehr wird er sie 2020 - zur großen Freude von Fabienne und Peter Arnold - auch den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Schwarzwälder Horntage zur Verfügung stellen.

Hermann Baumann wird Ehrenpräsident der Schwarzwälder Horntage

Die Schwarzwälder Horntage und der Name Hermann Baumann sind mittlerweile untrennbar mit einander verknüpft. Im Jahr 2000 stieß der Grandseigneur des Waldhorns zu Stephan Rinklin und Peter Arnold und ergänzte seither das Dozententeam. Bereits als 19-Jähriger hatte Peter Arnold, der künstlerische Leiter der Schwarzwälder Horntage, Hermann Baumann persönlich kennengelernt. „Wir waren damals gemeinsam auf Südafrika-Tournee. Er als Solist, ich als Ensemblemitglied“, erinnert er sich. Zwei Jahre später wurde Arnold Solohornist in Essen und begann parallel Unterricht bei Baumann zu nehmen. „Die langen Sitzungen fanden immer in seinem Privatdomizil statt, mit Familienanschluss“. Auch später kreuzten sich die Wege der beiden Hornisten immer wieder und so war es für Peter Arnold naheliegend, Baumann für die Schwarzwälder Horntage anzufragen. „Hermann war immer die Ikone der Hornwelt und auch durch ihn wurde das Festival in der ganzen Welt bekannt“, weiß Peter Arnold. Viele Jahre in Folge nahm die Hornlegende Hermann Baumann als Dozent an den Schwarzwälder Horntagen teil, gab seine Expertise an junge Hornisten weiter und stellte sein virtuoses Können in unvergessenen Konzerten unter Beweis. Sein Alter lässt eine aktive Teilnahme an den Schwarzwälder Horntagen zwar nicht mehr zu, dennoch fühlt sich Baumann den Horntagen nach wie vor innig verbunden und lässt es sich nicht nehmen, dem Festival einen Besuch abzustatten. 2020 kommt er nicht nur als Ehrengast, sondern als Ehrenpräsident.

„Mit der Ernennung zum Ehrenpräsidenten wollen wir sein Engagement würdigen und seinen Namen für immer mit den Horntagen verbinden“, erklärt Arnold. Dass der 85-Jährige immer noch unerschöpflich viel zum Thema Horn beizutragen und zu vermitteln weiß, davon spricht seine Website Bände. Und sicherlich wird er auch bei hornissimo 2020 viel interessante Anekdoten, hilfreiche Tipps und Tricks in Petto haben.

http://hermannbaumann.de/



Peter Arnold ruft zu den Schwarzwälder Horntagen 2018


 




Hagen Bleeck ist wieder dabei - ihr auch?





Auch im Jahr 2018 mit Prof. Christian Lampert





Prof. Christoph Eß lädt zu den Schwarzwälder Horntagen ein




Das waren die Horntag 2017...

"Hornissimo" - Konzert in St. Trudpert, Münstertal - Donnerstag, 15.06.2017, 16.30 Uhr

Zum 20jährigen Jubiläum der Schwarzwälder Horntage gastieren wir in diesem Jahr in der Reihe "Konzerte in St. Trudpert". Weitere Infos finden Sie hier. Tickets im Vorverkauf gibt es bei Reservix oder an der Konzertkasse ab 15:45 Uhr.

Schwarzwälder Horntage 2017


"Große Namen und neue Gesichter zum Jubiläum"

vom 15. bis 18. Juni 2017 in der BDB-Musikakademie in Staufen.

Das Dozententeam der Schwarzwälder Horntage kann sich auch 2017 sehen lassen. Neben dem künstlerischen Leiter Prof. Peter Arnold werden wieder Hornlegende Prof. Hermann Baumann, Prof. Will Sanders, Prof. Christian Lampert, Prof. Samuel Seidenberg und Paulo Munoz-Toledo im Meisterkurs unterrichten. Besonders groß ist bei Peter Arnold die Freude darüber, mit Prof. Johannes Hinterholzer und Johannes Otter zwei neue Kollegen erstmals im Kreis der Dozenten begrüßen zu können.



 

 

Video - Die Dozenten rufen zu den Horntagen

http://www.youtube.com/watch?v=WsfXWLJzANw&feature=youtu.be


 

 

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http://www.facebook.com/SchwarzwalderHorntage?fref=ts

 



"Fit for Horn"

Angebote zur Körperarbeit wie Qi Gong oder Alexandertechnik erweitern auch weiterhin das Basispaket der Schwarzwälder Horntage. In Vorträgen und Workshops in kleinen Gruppen können die Teilnehmer aller Kurse wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln.



"Qi Gong Beatrix Rapport"

Als jahrtausende alte Bewegungs- und Entspannungsform bietet das Qi Gong unzählige Möglichkeiten die Präsenz im Körper zu finden bzw. auch zu erhöhen. So entwickelt sich eine innere Kraft, die den Körper als leicht, beweglich und locker erfahrbar macht. Der Übende erlebt den Körper als Ganzes als Fundament und
Stütze gerade auch in Bezug auf sein Instrument. Mit der Entwicklung dieses "Inneren Raumes" entsteht eine neue Möglichkeit Vertrauen in sich und den eigenen Körper zu entwickeln. Diese langsamen und achtsamen Übungen werden im Stehen ausgeführt und finden bei schönem Wetter im Freien statt. (Findet von Freitag bis Sonntag statt)


 

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